Podiumsveranstaltung "Wie geht´s weiter mit der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße?"
Die Diskussion über das Sicherheitsproblem rund um die Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße ist seit Jahren ein "Dauerbrenner". Mehrere Varianten - von einer komplett autofreien Zone bis hin zur Beibehaltung des gegenwärtigen Durchgangverkehrs - stehen zur Auswahl, um die derzeitige Gefahrensituation mehr oder weniger gut zu überwinden.
Gleichwohl machte die Einwohnerversammlung der LH Dresden im Juni deutlich: Bis eine der auszuwählenden Varianten tatsächlich umgesetzt wird, vergehen weitere 3-5 Jahre. Und das Sicherheitsrisiko bleibt bis dahin so bestehen. Diesen Umstand möchten viele AnwohnerInnen aber nicht einfach so hinnehmen. Stattdessen möchten sie konkrete Maßnahmen kennenlernen, die das jetzige Risiko an Ort und Stelle in den kommenden Jahren minimieren helfen. Wir unterstützen diese Forderung, denn an einem der zentralen Verkehrsknotenpunkte Dresdens, der gleichzeitig einen akuten Gefahrenbrennpunkt darstellt - 23.000 Nutzer des ÖPNV, mehrere tausend LKW- und PKW-Fahrer, mehrere hundert Fußgänger und Radfahrer einerseits und eine äußerst unübersichtliche Verkehrsstruktur andererseits -, kann es einfaches "Weiter so" nicht geben.
In diesem Rahmen laden wir am 14. September ab 19 Uhr alle interessierten BürgerInnen in die Aula der 36. Mittelschule (Emil-Ueberall-Straße 34, 01159 ) zu einer Podiumsdiskussion ein. Gemeinsam mit unseren Gästen - Baubürgermeister Jörn Marx, Prof. Reinhold Maier (Verkerhsforscher an der TU Dresden), Jan Bleis (DVB) und Axel Bergmann (SPD-Stadtrat) - und allen Anwesenden möchten wir darüber diskutieren, welche Maßnahmen jetzt getroffen werden könnten, um das Sicherheitsrisiko unmittelbar zu senken.