Meine Politik

Große Anfrage zum Stand und den Perspektiven der beruflichen Bildung im Freistaat Sachsen

Der Arbeitsmarkt befindet sich im stetigen Wandel. Neue Dienstleistungsberufe und die ständige Fortentwicklung in den industriellen Berufen erfordern zunehmend eine komplexere Ausbildung der Arbeitnehmer/innen.

In diesem Sinne ist eine zukunfts- und bedarfsorientierte Ausbildung der Fachkräfte die Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand der Gesellschaft und des Einzelnen. Denn nur wer gut (aus)gebildet ist, wird auf dem Arbeitsmarkt auch eine die eigenen Lebensverhältnisse fördernde Anstellung finden und sich damit gesellschaftlich integriert fühlen.

Schulnetzplanung der Berufsschulzentren

In einer Kleinen Anfrage an die Staatsregierung wollte Frau Dr. Eva-Maria Stange, MdL erfahren, wie sich die Beruflichen Schulzentren in Sachsen entwickeln werden. Unter anderem verweist Frau Stange auf die derzeitigen Entwicklungen in Dresden. Dort sollen laut Entwurf der Schulnetzplanung ganze Berufsschulzweige ins außerstädtische Umland nach Meißen oder Pirna verlegt werden.

 

Unter anderem wollte Frau Dr. Stange wissen:

Kleine Anfrage zur Schulleiterbesoldung

Zahlreiche sächsische Schulleiter werden nicht gemäß den eigentlich den dafür vorgesehenen Kriterien beschäftigt und bezahlt. Eva-Maria Stange möchte in ihrer Kleinen Anfrage dazu die Verfahrensweisen der Sächsischen Staatsregierung erfahren, nach denen sie die betroffenen Schulleiter entweder entsprechend entlohnt oder eben nicht.

In ihrer Antwort weist die Sächsische Staatsregierung auf die entsprechenden Richtlinien hin, welche sie ggü. den hiesigen Schulleitern anwendet.

Kleine Anfrage zur Lehrereingruppierung in Sachsen

Die finanziellen Bedingungen des sächsischen Lehreralltags sind besonders im Vergleich zu denjenigen in anderen Bundesländern eher nachteilig. Das schreckt vor allem junge Menschen ab, Lehrer zu werden oder dem Beruf in Sachsen nachzugehen.

Eva-Maria Stange wollte dazu grundsätzliche Informationen erhalten und richtete einschlägige Anfragen zum Eingliederungssystem der sächsischen Lehrkräfte an das zuständige Staatsministerium für Kultus (SMK). So wollte sie erfahren, in welche Entgeltgruppen die sächsischen Lehrer eingruppiert sind.

Kleine Anfrage zur Sprachenwahl an Gymnasien

Aktuell liest man vermehrt über Beschwerden der Eltern hinsichtlich der Methodik des Auswahlverfahrens bzgl. der 2. Fremdsprache ihrer Kinder an Gymnasien. Statt auf die Wünsche der Kinder einzugehen, entscheide die Schulleitung eher nach dem Losverfahren. Dieses Verfahren würde auch durch die Sächsische Bildugnsagentur (SAB) bestätigt.

Verantwortlich dafür sei vor allem die Personalnot unter den Fremdsprachenlehrern. An insgesamt 24 sächsischen Gymnasien wurde daher dieses Losverfahren durchgeführt.