SPD Landtagskandidatin will Mobilitätsticket endlich auch in Dresden

Eva-Maria Stange: "Wer teilhaben will, muss auch hinkommen"

"Für viele Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Niedrigverdiener oder Rentner ist es unmöglich kulturelle oder auch Versorgungs- oder Gesundheitsangebote wahrzunehmen, weil es schon zu teuer ist überhaupt hinzufahren", sagte die Dresdner Landtagskandidatin und Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange heute im Umfeld einer Pressekonferenz zur Gründung eines landesweiten Aktionsbündnisses "Für ein Mobilitätsticket".

Sie unterstütze daher ausdrücklich die Einführung eines einkommensabhängigen Mobilitätstickets. Zum Preis von ungefähr 16 Euro sollen  Geringverdiener einen ganzen Monat lang sämtliche Verkehrsangebote des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen können. "Das kommt vor allem den Familien zugute, die auf  innerstädtische Verkehrsmittel, wie Bus und Bahn angewiesen sind."

Die Einführung des Mobilitätstickets in Leipzig im Juli dieses Jahres zeige, so Eva-Maria Stange, das es hier eine echte Lücke gebe. Innerhalb weniger Tage sei das Ticket in Leipzig bereits über 10 000 Mal verkauft worden. "Die CDU/ FDP Mehrheit im Dresdner Stadtrat ist gut beraten ihre Blockadehaltung endlich aufzugeben und das Mobilitätsticket nun endlich auch in Dresden einzuführen."

Die SPD- Landtagsfraktion war bei den letzten Haushaltsverhandlungen mit ihren Bemühungen um Einführung eines Mobilitätstickets am Koalitionspartner CDU gescheitert. Dem sachsenweiten Bündnis für Mobilitätstickets gehören neben der SPD, die Landesverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken sowie die Leipziger Bürgerinitiative, Pro Bahn, Arbeiterwohlfahrt und DGB an.

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