Interesse für Naturwissenschaft und Technik so früh wie möglich stärken
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Dresdner Landtagsabgeordnete, Dr. Eva-Maria Stange, lobt das Kooperationsprojekt „Verarbeitungstechnik erleben“ zwischen dem Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke (LBJW) e.V. und der „Erlebniswelt Verarbeitungstechnik (EVA) e.V.“ als beispielhaft:
„Das Kooperationsprojekt `Verarbeitungstechnik erleben´ veranschaulicht, wie
eine erlebnisorientierte Bildung aussehen kann. Die altersgerechte
Herangehensweise, Schülerinnen und Schüler für die Natur und Technik schon
in der Grundschule zu begeistern, ist beispielhaft und zur Nachahmung
empfohlen.“
Ausdrücklich unterstütze Frau Stange das Ziel beider Projektpartner, den bei
allen Kindern vorhandenen Forscherdrang zu motivieren. Nur so lasse sich der
Mangel an Ingenieuren in Deutschland nachhaltig bewältigen. Dabei lobt Frau
Stange vor allem auch die Standortwahl dieses Projekts: „Das Kinder- und
Jugendhaus INSEL eignet sich zur Durchführung optimal. Seit Jahren lernen
hier Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit den Umgang mit
naturwissenschaftlichen Geheimnissen.“
„Wer will, dass solche Projekte auch zukünftig durchgeführt werden können,
der sollte schleunigst Mehr anstatt Weniger in die Jugendarbeit investieren
“, so Stange weiter. Die von der CDU/FDP-Landesregierung geplanten Kürzungen
in der Kinder- und Jugendarbeit würden solche Einrichtungen wie das Kinder-
und Jugendhaus INSEL, dessen Träger der LBJW ist, besonders hart treffen:
„Sie können sich nicht aus Elternbeiträgen finanzieren, es sei denn, man
will Kinder ausschließen und die Freizeitangebote gerade auch im technischen
Bereich für viele unerreichbar machen. Wer morgen nach Ingenieuren und
kreativen Menschen ruft, muss heute in deren Bildung investieren. Dazu
gehören auch Projekte, wie dieses Kooperationsprojekt,“ regte Eva-Maria
Stange abschließend zum Nachdenken an.