Gemeinschaftliches Lernen darf kein Auslaufmodell werden

Dr. Eva-Maria Stange unterstützt Unterschriftensammlung für den Erhalt der Gemeinschaftsschule Dresden-Pieschen.

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD- Fraktion, Dr. Eva-Maria Stange, begrüßt die Initiative von Schulträgern und Eltern, die Schließungspläne der CDU/FDP-Regierung in Sachsen abzuwenden. Für den Erhalt der Gemeinschaftsschule Dresden-Pieschen, die auf Initiative der Eltern als einzige ihrer Art in Dresden entstand, können sich Bürger mit ihrer Unterschrift im Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten engagieren.

Obwohl die Laufzeit des Modells Gemeinschaftsschule in Sachsen erst 2014 formal endet, hat die Staatsregierung bereits jetzt beschlossen, Einschulungen nur noch bis 2010 zuzulassen. Bei Erfolg des Konzeptes können die Schulen nach geltendem Recht aber auch nach 2014 unbegrenzt weiter bestehen. Die Schulträger prüfen deshalb jetzt rechtliche Schritte gegen den Einschulungsstopp.

Eva-Maria Stange möchte Eltern ermutigen, ihre Kinder auch weiterhin an der Pieschener Gemeinschaftsschule anzumelden. „Gemeinschaftsschulen sind Schulen in denen Kinder länger gemeinsam lernen können und individuell gefördert und gefordert werden. Viele Eltern, dass zeigen die hohen Anmeldezahlen, wollen nicht bereits mit 10 Jahren ihre Kinder auf verschiedene Schullaufbahnen – Gymnasium oder Mittelschule – schicken. Alle Gemeinschaftsschulen in Sachsen sind durch starke Unterstützung der Eltern entstanden. Das Modellprojekt „Gemeinschaftsschule“ wurde von der sächsischen SPD auf den Weg gebracht. In Sachsen gibt es insgesamt neun Gemeinschaftsschulen. Neben dem Schulstandort Dresden-Pieschen befinden sie sich in Zittau, Boxdorf, Chemnitz, Cunewald, Geithain, Leipzig, Oederan und Zschopau.

Wer sich mit seiner Unterschrift für den Erhalt der Gemeinschaftsschule Dresden-Pieschen einsetzen möchte, kann sich im Bürgerbüro auf der Rudolf-Renner-Straße 51, 01159 Dresden in entsprechende Listen eintragen. Das Büro ist täglich ab 9 Uhr geöffnet.

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