„Dresden blamiert sich vor der Weltkultur“

Dresdner SPD-Landtagsabgeordnete lehnt Umbau des Kulturpalastes ab

Nicht genug, dass Dresden den UNESCO-Weltkultererbetitel für das Dresdner Elbtal verloren habe und die Dresdner CDU sich offenbar mehr Gedanken über Hundehaufen in der Stadt, statt über die Kulturentwicklung mache, ignoriere offenbar eine sture Mehrheit im Stadtrat nun auch noch die Stimmen namhafter Dirigenten aus aller Welt für ein modernes Konzerthaus. „Die kulturpolitische Ignoranz und Arroganz der Dresdner CDU ist kaum noch zu überbieten und ein Armutszeugnis für unsere weltberühmte Kulturstadt“, so die kulturpolitische Sprecherin und Dresdner Landtagsabgeordnete Dr. Eva-Maria Stange.

Der Umbau des Kulturpalastes gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung zu einer zweitklassigen Miniatur-Konzertspielstätte und die strikte Ablehnung des Nachdenkens über ein modernes Konzerthaus zeugen von Fantasielosigkeit. Statt den Kulturpalast zügig und kostengünstig zu sanieren und der Öffentlichkeit als breite und beliebte Spielstätte zu überlassen, vernichte man ein Kulturdenkmal.

Stange fordert Stadt und Land auf, kulturpolitisch über den Tag hinaus zu denken: „Dresden ist (noch) ein Magnet für viele Kulturinteressierte aus aller Welt. Dafür sorgen vor allem die Semperoper und die Staatlichen Kunstsammlungen – alles Einrichtungen des Landes. Mit einem architektonisch modernen Konzerthaus könnten Stadt und Land einen neuen Glanzpunkt setzen, der auch in der Zukunft noch Menschen und namhafte Künstler nach Dresden zieht.“

 

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